Datenanalyse1 / 5
Ein Datenanalyst erhält einen großen Datensatz mit 200 Merkmalen (Spalten), um damit ein Klassifikationsmodell zu bauen. Viele Merkmale sind möglicherweise redundant oder irrelevant. Welche Technik sollte der Analyst einsetzen, um die Anzahl der Merkmale zu reduzieren und dabei die wichtigsten Informationen zu behalten?
RichtigFalsch
Alex
Bei 200 Merkmalen steht der Analyst vor dem „Fluch der Dimensionalität“ – zu viele Variablen führen zu Overfitting, längerem Training und schlechter Generalisierung. Die Dimensionsreduktion löst das über Feature Selection (Entfernen irrelevanter Merkmale anhand von Korrelationen oder Wichtigkeits-Scores) oder über Feature Extraction wie PCA, die neue Komponenten bildet, welche die maximale Varianz in weniger Dimensionen erfassen (CompTIA Data+ Obj 3.2; NIST SP 800-188). Warum nicht die anderen? Imputation füllt fehlende Werte – sie reduziert die Anzahl der Merkmale nicht. Deduplizierung entfernt doppelte Zeilen, keine Spalten. Verschlüsselung schützt Daten, ändert aber nichts an der Dimensionalität. Prüfungstipp: „zu viele Merkmale“ = Dimensionsreduktion; „fehlende Werte“ = Imputation; „doppelte Datensätze“ = Deduplizierung.
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