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Ein Unternehmen migriert eine dreischichtige Webanwendung in die Cloud. Die Anwendungsschicht besteht aus zustandsbehafteten Session-Servern, die die Warenkörbe der Nutzer im Arbeitsspeicher halten. Um in der Cloud horizontal skalieren zu können, welche Änderung solltest du ZUERST vornehmen?
RichtigFalsch
Alex
Eine der größten Herausforderungen bei der Cloud-Migration ist der Umgang mit zustandsbehafteten Anwendungsschichten. Wenn die Session-Daten im Arbeitsspeicher des Servers liegen, müssen Nutzer immer denselben Server erreichen (Session Affinity), was die Skalierung einschränkt und Single Points of Failure schafft. Die cloud-native Lösung besteht darin, den State in einen gemeinsamen, verteilten Speicher wie Redis oder Memcached auszulagern. Sobald die Sessions in einem externen Cache liegen, werden die Anwendungsserver zustandslos — jeder Server kann jede Anfrage bearbeiten, und Server lassen sich beliebig hinzufügen oder entfernen. Sticky Sessions (Session Affinity) auf dem Load Balancer sind ein vorübergehender Behelf, der Nutzer an bestimmte Server bindet, aber das führt zu ungleichmäßiger Lastverteilung, erschwert Deployments und bedeutet, dass beim Ausfall eines Servers alle Sessions der dort gebundenen Nutzer verloren gehen. Mehr Arbeitsspeicher ist vertikale Skalierung und kein Weg zu horizontaler Skalierbarkeit. Die Umstellung auf WebSocket betrifft den Verbindungstyp, nicht die Verwaltung des States. Prüfungstipp: Die Migration von 'stateful zu stateless' bedeutet fast immer, den State in einen verteilten Cache auszulagern.
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