Infrastruktursicherheit1 / 5
Ein Unternehmen migriert seine On-Premises-Webanwendung zu AWS. Die Anwendung muss gegen die OWASP-Top-10-Bedrohungen geschützt werden, einschließlich SQL Injection und Cross-Site Scripting (XSS). Das Security-Team möchte eine Managed-Lösung, die nur minimale Pflege der Regeln erfordert. Welcher Ansatz bietet den BESTEN Schutz bei GERINGSTEM Betriebsaufwand?
RichtigFalsch
Alex
AWS WAF mit Managed Rules liefert vorkonfigurierte Regelsätze, die mit minimalem Pflegeaufwand vor den OWASP-Top-10-Bedrohungen schützen. Das Core Rule Set (CRS) deckt allgemeine Web-Schwachstellen ab, darunter XSS und Local File Inclusion, während die SQL Database Rule Group gezielt SQL-Injection-Angriffe blockiert. Wird WAF an den ALB angehängt, wird der HTTP-Traffic geprüft, bevor er die Anwendung erreicht. Network Firewall arbeitet auf den Schichten 3-4 mit Suricata-Regeln – wirksam, aber die eigenen Regeln müssen gepflegt werden, was den Betriebsaufwand erhöht. CloudFront mit OAC steuert den Zugriff auf den Origin, prüft aber keine Request-Payloads auf Injection-Angriffe. Eine WAF eines Drittanbieters auf EC2 erfordert Bereitstellung, Patching und Regelverwaltung – der höchste Betriebsaufwand. Kernkonzept: WAF Managed Rules werden von AWS gepflegt, automatisch aktualisiert und sind speziell für den OWASP-Schutz gebaut (docs.aws.amazon.com/waf/latest/developerguide/aws-managed-rule-groups-list.html).
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