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Ein Heimanwender möchte verhindern, dass sich unbefugte Geräte mit seinem WLAN verbinden. Welche Konfigurationsänderung wäre am WIRKSAMSTEN?
RichtigFalsch
Alex
Zugriffskontrolle in einem WLAN entsteht durch Kryptografie, nicht durch Verschleierung. Wenn du WPA3 mit einem starken Passwort einschaltest, muss ein Gerät nachweisen, dass es die Passphrase kennt, bevor es sich verbinden darf, und alles, was es danach sendet, ist verschlüsselt. Der Personal-Modus nutzt Simultaneous Authentication of Equals, einen Handshake zur Schlüsselaushandlung, der gebaut wurde, um Passwort-Rateversuchen zu widerstehen, das Mitschneiden des Austauschs liefert einem Angreifer also nicht wie bei älteren Verfahren einen Wörterbuchangriff.
Die drei Ablenker sind allesamt Verschleierungsmaßnahmen, und jeder scheitert aus demselben Grund: Das Netz kündigt sich weiterhin jedem an, der mithört. Den Netzwerknamen zu verstecken nimmt ihn nur aus der angezeigten Netzwerkliste, denn der Name steckt weiterhin in Frames, die Clients aussenden, und Scan-Werkzeuge lesen ihn in Sekunden. Die Sendeleistung zu senken verkleinert die Abdeckung ein wenig, was legitime Nutzer drinnen stört, während eine Richtantenne draußen trotzdem heranreicht. Die Management-Adresse des Routers zu ändern schützt die Admin-Seite, nicht den Funk, und ein Gerät kann dem Netz beitreten, ohne diese Seite je aufzurufen.
Prüfungstipp: Wenn eine WLAN-Frage nach der wirksamsten Maßnahme fragt, wähle die Antwort mit Authentifizierung und Verschlüsselung. Die Verschleierungsoptionen gibt es, um Kandidaten zu erwischen, die schwerer zu finden als schwerer zu betreten lesen.
Quellecomptia.org
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