Allgemeine Sicherheitskonzepte1 / 5
Ein Unternehmen will sicherstellen, dass ehemalige Mitarbeitende nach ihrem Ausscheiden ihre Zugangsdaten nicht mehr nutzen können, um auf Cloud-Anwendungen zuzugreifen. Welche Lösung entzieht den Zugriff AM unmittelbarsten und umfassendsten?
RichtigFalsch
Alex
Zentrales Identitätsmanagement über einen Identity Provider (IdP) ermöglicht eine einheitliche Zugriffskontrolle über alle angebundenen Anwendungen hinweg. Die Kontrolle PS-4 (Personnel Termination) aus NIST SP 800-53 verlangt von Organisationen, den Zugriff beim Ausscheiden unverzüglich zu entziehen. Die Kontrollerweiterung AC-2(3) empfiehlt automatisierte Mechanismen für die Kontenverwaltung. Wird das automatisierte Deprovisioning ausgelöst (typischerweise über die Anbindung an das HR-System), widerruft das Deaktivieren eines einzigen Kontos sofort alle aktiven SSO-Sitzungen und -Token, verhindert neue Authentifizierungen und stößt das SCIM-Deprovisioning in den angebundenen SaaS-Anwendungen an. Ohne Zentralisierung müssen Administratoren Konten in jeder einzelnen Anwendung manuell deaktivieren — ein langsamer und fehleranfälliger Prozess. E-Mail-Aufforderungen, WLAN-Änderungen und ablaufende Passwörter reichen nicht aus, weil sie weder sofort noch umfassend wirken und auf die Mitwirkung der ausgeschiedenen Person angewiesen sind. Ref: NIST SP 800-53 Rev. 5, PS-4, AC-2(3).
Quellelearn.microsoft.com
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