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AI-900 läuft am 30. Juni ab: Jetzt ablegen oder auf AI-901 umsteigen?

Die Prüfung AI-900 (Azure AI Fundamentals) wird am 30. Juni 2026 eingestellt. Ein klares Entscheidungsframework: Wer sollte sie noch ablegen und wer direkt zu AI-901 wechseln?

Wer aktuell für AI-900 lernt, sollte sich das Datum merken: Die Prüfung wird am 30. Juni 2026 eingestellt.

Die Entscheidung ist einfach, sobald Sie verstehen, was sich wirklich ändert.

Die Zertifizierung läuft nicht ab – nur die Prüfung

Das Credential “Microsoft Certified: Azure AI Fundamentals” verschwindet nicht. Nur der Weg, es zu erwerben, ändert sich.

AI-900 fällt am 30. Juni weg. AI-901 übernimmt als einziger Weg zur gleichen Zertifizierung. Wer das Credential bereits besitzt, ist nicht betroffen – es bleibt im Transcript.

AI-901 ist keine umbenannte AI-900

Das ist der entscheidende Punkt für die Frage, ob Sie die Prüfung noch schnell ablegen sollten.

AI-900 ist eine konzeptuelle Prüfung. Fünf beschreibende Domänen, kein Code, für technische und nicht-technische Kandidaten gleichermaßen geeignet:

DomäneGewichtung
KI-Workloads und Überlegungen15–20 %
Machine-Learning-Grundlagen auf Azure15–20 %
Computer-Vision-Workloads auf Azure15–20 %
NLP-Workloads auf Azure15–20 %
Generative-KI-Workloads auf Azure20–25 %

AI-901 ist implementierungslastig. Zwei Domänen, und mehr als die Hälfte der Prüfung ist praktische Arbeit in Azure:

DomäneGewichtung
KI-Konzepte und Verantwortung40–45 %
KI-Lösungen mit Microsoft Foundry implementieren55–60 %

Microsofts AI-901-Prüfungsseite ist eindeutig: Kandidaten benötigen Python-Kenntnisse sowie Vertrautheit mit REST-APIs, SDKs und CLIs. Geprüft wird, ob man Modelle in Azure AI Foundry bereitstellen und nutzen kann – nicht nur beschreiben, was sie tun.

Bestehenspunktzahl für beide Prüfungen: 700 von 1000.

AI-900 vor dem 30. Juni ablegen – wenn…

Sie bereits mitten in der Vorbereitung stecken. Wenn Sie schon wochenlang gelernt haben und bei Übungsaufgaben regelmäßig über 60 % erzielen, buchen Sie die Prüfung jetzt. Es gibt keinen guten Grund, mit einer anspruchsvolleren Prüfung neu anzufangen.

Sie keine Programmiererfahrung haben. Nach dem 30. Juni setzt “Azure AI Fundamentals” Python-Kenntnisse und praktische Arbeit in Azure AI Foundry voraus. Wer in einer nicht-technischen Rolle arbeitet – Projektmanagement, Vertrieb, Cloud-Beschaffung – für den ist der konzeptuelle Ansatz von AI-900 die richtige Wahl. Dieses Fenster schließt sich Ende des Monats.

Sie eine Grundlage für weiterführende Azure-Zertifizierungen schaffen möchten. Die Domäne “Generative KI” in AI-900 (20–25 %) überschneidet sich mit Inhalten aus anspruchsvolleren Azure-Prüfungen. Die Cloud-Zertifizierungs-Roadmap zeigt, wo AI-900 im Microsoft-Pfad verortet ist.

Auf AI-901 warten – wenn…

Sie noch nicht mit dem Lernen für AI-900 begonnen haben. Wer heute von null anfängt, sollte den Umweg über eine konzeptuelle Grundlagenprüfung vor dem 30. Juni nicht auf sich nehmen. Direkt zu AI-901 wechseln ist sinnvoller.

Sie ein dauerhaft relevantes Credential möchten. AI-901 ist auf Microsoft AI Foundry und die aktuell verwendeten Azure-KI-Tools ausgerichtet: Modelle bereitstellen, Agenten entwickeln, multimodale Eingaben verarbeiten. Die geprüften Fähigkeiten passen besser zu aktuellen KI-Rollen.

Sie in einer technischen Rolle arbeiten. AI-901 mit Python und Implementierungsaufgaben ist eine bessere Wahl für Entwickler und Dateningenieure, die bereits auf Azure aufbauen. Der beschreibende Ansatz von AI-900 wird Sie nicht fordern – die praktischen Abschnitte von AI-901 schon.

Wenn Sie AI-900 ablegen: Wo der Fokus liegt

Die Domäne “Generative KI” (20–25 %) ist am stärksten gewichtet und die häufigste Fehlerquelle. Microsofts Fragen sind szenariobasiert, keine Wissensfragen. “Welchen Azure-Dienst sollten Sie verwenden, wenn…” statt “Was ist…”. Man muss den Unterschied zwischen Azure AI Foundry, Azure OpenAI Service und dem breiteren Azure-KI-Katalog kennen, um den richtigen Dienst für einen Anwendungsfall zuzuordnen.

Die Prinzipien verantwortungsvoller KI kommen in mehreren Domänen vor. Nicht überfliegen. Microsofts sechs Prinzipien (Fairness, Zuverlässigkeit und Sicherheit, Datenschutz und Sicherheit, Inklusivität, Transparenz, Verantwortlichkeit) werden in Szenarien abgefragt, nicht als Aufzählung. Eine Frage beschreibt eine Deployment-Entscheidung und fragt, welches Prinzip betroffen ist.

Bestehenspunktzahl: 700 von 1000. Der offizielle AI-900-Studienführer von Microsoft enthält alle Prüfungsziele.

Pass-IT bietet adaptive Übungsaufgaben für AI-900, basierend auf dem aktuellen Prüfungsleitfaden. Das domänenbasierte Tracking zeigt genau, wo Punkte verloren gehen – bevor Sie die Prüfung buchen. Kostenlose Testversion, keine Kreditkarte.

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